Social Bookmarks

alexander_graf_lambsdorff_thumb05.jpg
Home
Europäischer Verbraucherschutz PDF Drucken E-Mail

Überarbeitung des Verbraucherschutzes der EU

Europäische Unternehmen haben zwar einen einzigen Binnenmarkt, sehen sich in diesem aber 27 verschiedenen Verbraucherschutzrechten gegenüber. Das verursacht massive Kosten, die letztlich die Verbraucher beim Preis für die Produkte bezahlen müssen. Die EU-Kommission hat im Jahr 2004 eine Überprüfung dieser Verbraucherschutzregelungen in Angriff genommen. Dafür veröffentlichte sie ein so genanntes Grünbuch, das eine Debatte über Verbraucherschutzgesetze in Gang setzen sollte. Als stellvertretender Vorsitzender des Verbraucherschutzausschusses und Berichterstatter meiner Fraktion habe ich diese Initiative unterstützt, da sie notwendig und sinnvoll ist.

Auf Grundlage der Ergebnisse zum Grünbuch hat die Europäische Kommission im Oktober 2008 einen Richtlinienentwurf zur Überarbeitung des Verbraucherschutzes veröffentlicht. Kern dieses Vorschlags ist, die vier folgenden bestehenden Gesetze

  • Richtlinie über missbräuchliche Vertragsklauseln,
  • Richtlinie über Verbrauchsgüterkauf und Garantie,
  • Fernabsatz-Richtlinie und die
  • Richtlinie über Haustürgeschäfte

zu einer einzigen Richtlinie über die Rechte der Verbraucher zusammenzufassen.
Der Vorschlag soll EU-weit einen Anspruch gewähren auf eindeutige Informationen über Preis, Zusatzkosten und Gebühren vor dem Vertragsabschluss. Er soll zudem Rechte in Bezug auf Widerrufsfristen, Rückgaberecht, Erstattungsansprüche, Nachbesserung, Garantieleistungen sowie missbräuchliche Vertragsklauseln garantieren.

Unterm Strich ist das Ziel, durch Anpassung der Rechte den Verbrauchern mehr Vertrauen in den Einkauf in anderen EU-Ländern zu geben. Wer sich sicher sein kann, dass der Verbraucherschutz im 'Einkaufsland' genauso hoch ist, wie der, den man zuhause gewohnt ist, traut sich eher, dort auch einzukaufen. Unternehmen profitieren von mehr Rechtssicherheit bei einheitlichen Regeln.

Die Debatte zu diesem Richtlinienentwurf wird im Herbst 2009 im Verbraucherschutzausschuss weitergehen.

Folgende Materialien zum Thema Verbraucherschutz können Sie hier herunterladen:

 

Pressemitteilungen

24.01.2012
Lambsdorff: Geschichte den Historikern überlassen

Kritik am französischen „Genozid-Gesetz“ Zur Verabschiedung des französischen Gesetzes, das die Leugnung von Genoziden unter Strafe stellt, e...

23.01.2012
Europas Steuergelder in guten Händen - Lambsdorff gratuliert Theurer zum Ausschussvorsitz

Im Namen der FDP im EP gratuliert der Vorsitzende Alexander Graf Lambsdorff: „Die FDP im EP gratuliert Michael Theurer zur Wahl zum Vorsitzenden im ...

18.01.2012
Lambsdorff: Orbán mutig, aber taub

Zur Debatte über die politische Situation in Ungarn im Europäischen Parlament mit Premierminister Viktor Orbán, sagt Alexander Graf Lambsdorff, Vor...

18.01.2012
FDP im EP gratuliert Alvaro zur Wahl zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments

Im Rahmen der Neuwahlen zur Halbzeit der laufenden Legislaturperiode wurde Alexander Alvaro heute zu einem von 14 Vizepräsidenten des Europäischen P...

17.01.2012
Lambsdorff: Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn reicht nicht aus

Zur Einleitung des Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn durch die Kommission erklärt Alexander Graf Lambsdorff, Vorsitzender der FDP im EP: ...