30.01.2012 „Ich frage mich ehrlich gesagt, wo Frau Lagarde, wo Herr Monti diese Gewissheit hernehmen, dass die sogenannte Firewall nicht ausreicht. Die letzten Platzierungen von sowohl italienischen als auch spanischen Staatsanleihen am Markt haben Zinssätze ergeben, die absolut im normalen Bereich waren," sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk. „Da gibt es überhaupt keinen Grund zur Beunruhigung. Ich glaube, wenn man den aktuellen ESM anguckt mit einer Ausleihekapazität von 500 Milliarden und den EFSF, also die Fazilität, dazurechnet mit 250 Milliarden, die noch zur Verfügung stehen, dann ist man bei einer Gesamtbrandmauer in Höhe von 750 Milliarden Euro." Hier finden Sie das ganze Interview zum Anhören und hier zum Nachlesen. (sd) |
16.12.2011 „Der Liberalismus als politische Philosophie ist attraktiv," sagte Lambsdorff im Deutschlandradio Kultur. „Er ist eine starke Philosophie, er hat die Bundesrepublik mit geprägt, er hat Europa mit geprägt und er braucht eine politische Heimat: Das ist die FDP. Dass die Partei als Organisation des politischen Liberalismus zurzeit sicher nicht das bietet, was sich ihre Anhänger wünschen, darüber müssen wir nicht reden, das ist ganz sicher so." Hier finden Sie das ganze Interview zum Nachhören und hier zum Nachlesen. (sd) |
04.11.2011 „Nach dem abgesagten Referendum steuert Griechenland trotz aller Wirren auf einem Kurs, der auf eine Zustimmung zu den Maßnahmen vom 27. Oktober hinausläuft", sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk. „Das Problem ist nur: Wer wird in Griechenland jetzt in den nächsten Monaten, in den nächsten Jahren vielleicht das Land führen. Die konservative Opposition Nea Dimokratia hat dieses Schlamassel im Wesentlichen ausgelöst. Dann kam die Partei von Herrn Papandreou an die Regierung, hat versucht, dieses Maßnahmenpaket in Griechenland umzusetzen, was ja sehr, sehr schmerzhaft ist, und wurde dabei aber weiterhin von der konservativen Opposition angegriffen. Ich glaube, dass jetzt aber den Konservativen auch langsam dämmert, dass, wenn sie einfach die Regierung übernehmen, sie es sind, die diese harten Sparmaßnahmen vertreten müssen in der Bevölkerung, und das macht einen nicht populär." Hören Sie hier das ganze Interview. |
03.11.2011 „Ob die Griechen Wirklich ,nein' sagen, müssen wir mal abwarten," sagte Lambsdorff im Interview bei WDR2. „Es kommt ganz stark darauf an, welche Frage Papandreou stellt. Stellt er die Frage ,Seid ihr für das Sparpaket', dann kriegen wir wahrscheinlich ein ,Nein', weil da 60 Prozent dagegen sind. Stellt er aber die Frage ,seid ihr dafür, dass wir in der Euro-Zone bleiben', dann kriegt er wahrscheinlich ein ,Ja'. Da sind 70 Prozent der Griechen dafür. Beides kann man nicht haben. Man kann nicht sagen, man ist gegen das Sparpaket und für den Verbleib in der Eurozone, weil ehrlich gesagt, ist die Geduld bei uns langsam erschöpft." Hier finden Sie das ganze Interview zum Nachhören. (sd) |
27.10.2011 Zum Thema „Europa zankt, der Bürger zahlt - Ist der Euro jetzt gerettet?" diskutierte Lambsdorff am Abend mit Volker Kauder, Gregor Gysi, Michael Kemmer und Harald Schumann bei Maybrit Illner. Die ganze Sendung finden Sie in der ZDF-Mediathek. (sd) |
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