In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk zum heute veröffentlichten Fortschrittsbericht zur Türkei sagte Lambsdorff: „Zwar gibt es außenpolitisch einige Fortschritte, innenpolitisch - insbesondere bei der Meinungsfreiheit - bestehe aber noch großer Reformbedarf.“ Lambsdorff kritisierte Aufrufe zum Boykott bestimmter Zeitungen durch Regierungsangehörige: „das gehört sich nicht für einen Beitrittskandidaten!“ Hören Sie hier das ganze Interview.
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Im Gespräch mit dem WDR Mittagsecho zeigte sich Lambsdorff zuversichtlich, dass die Iren beim heutigen Referendum dem Vertrag von Lissabon zustimmen werden: "Die irische Regierung hat dieses Mal ihre Bürgerinnen und Bürger deutlich besser informiert, worum es im Vertrag geht, deswegen bin ich mir sicher, dass heute ein 'Ja' herauskommen wird." Hier finden Sie die Sendung zum Nachhören. |
Zu mehr Objektivität in der Debatte um das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Lissabon Vertrag forderte Lambsdorff in einem Leserbrief in der FAZ auf. Anlass seines Briefes war ein Artikel des Bonner Völkerrechtlers Christian Hillgruber, in dem dieser die Richter des Bundesverfassungsgerichtes als die "besseren Europäer" bezeichnete. Hier finden Sie den ganzen Leserbrief und hier den kritisierten Artikel von Christian Hillgruber. |
Wem es zu mühsam ist das ganze FDP-Wahlprogramm zu lesen, kann es sichab sofort auch anhören: Hier finden Sie das Deutschlandprogramm 09 als Audio-Datei. |
Zur Anhörung von EU-Kommissionspräsident Barroso sagte Lambsdorff im Interview mit dem Deutschlandfunk: "Wir werden zuerst ganz klar die Frage an Baroso richten, wie er die Balance herstellen will zwischen dem, was wir in Europa an Errungenschaften haben, nämlich dem Binnenmarkt, den Wettbewerbsregeln und der Sozialen Marktwirtschaft einerseits, und dem, was er, um den Sozialisten hier etwas näher zu kommen, auch hineingeschrieben hat, nämlich das sogenannte soziale Europa. Wir sind alle sehr für ein soziales Europa auf marktwirtschaftlicher Grundlage, aber wir wollen sicher nicht ein Eingreifen der Kommission in die Sozialpolitik der Mitgliedsstaaten." Hier finden Sie das ganze Interview zum Nachhören. |
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