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Lambsdorff außenpolitischer Sprecher

16.07.2009 In der neuen Legislaturperiode wird Lambsdorff neben seinen Aufgaben als erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten (AFET) und außenpolitischer Sprecher der Gruppe der FDP im Europäischen Parlament. Die Schwerpunkte der Ausschussarbeit in den kommenden Jahren werden ein möglicher Türkeibeitritt, die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und Demokratieförderung beispielsweise in Asien oder Afrika sein. (sd)

 
Buzek gewählt

16.07.2009 „Das ist ein historischer Tag", sagte Lambsdorff zur Wahl des ehemaligen polnischen Ministerpräsidenten Jerzy Buzek zum Parlamentspräsidenten. „Ich freue mich, dass ein ehemaliges Solidarność-Mitglied dem Parlament vorsteht, das ist ein starkes Symbol für die Überwindung der europäischen Teilung." Ebenfalls erfreut zeigte sich Lambsdorff über die Wahl Silvana Koch-Mehrins zur Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments. (sd)

 
Grenzgänge im Deutschlandfunk
15.07.2009 „Zwei Europa-Abgeordnete spielen Journalist und interviewen Zeitgenossen zum Thema Europa – was kann da schon herauskommen?" fragte Deutschlandradio Kultur in seiner Sendung Lesart am vergangenen Sonntag und antwortete: „Ein durchaus interessantes Buch, wie die EU-Parlamentarier Alexander Graf Lambsdorff und Karin Resetarits beweisen. Das liegt einerseits an der Auswahl ihrer Gesprächspartner: Übliche Verdächtige wie Hans-Dietrich Genscher und Daniel Cohn-Bendit gehören dazu, aber auch Überraschungsgäste wie eine deutsch-türkische Frauenrechtlerin oder ein Zisterzienser-Abt. Außerdem stellen die beiden Abgeordneten – unterstützt vom Journalisten Wolfgang Koczian – Fragen, die weit über Europa als Wirtschaftsraum und politisches Projekt hinaus weisen. Es geht um Freiheit, Toleranz, Identität, um Werte also – aber auch um deren Grenzen. Und gerade bei diesen Grenzfindungen werden die Gespräche spannend – und lassen die üblichen Sonntagsreden vom grenzenlosen Europa alt aussehen."
„Grenzgänge. Reden über Europa“, herausgegeben von Alexander Graf Lambsdorff und Karin Resetarits können Sie zum Beispiel bei amazon bestellen. (dg)
 
Häme ist fehl am Platz

13.07.2009 Die Bilanz nach einem Jahr Mittelmeerunion sei zwar sehr Mager, Häme jedoch sei fehl am Platz, sagte Lambsdorff in einem Interview mit dem Deutschlandradio Kultur. Lambsdorff: "Wir sollten stattdessen hoffen, dass aus dieser Mittelmeerunion noch etwas wird, mit dem man wirklich arbeiten kann." Hören Sie hier das ganze Interview. (sd)

 
Mittelstand ist Rückgrat der Wirtschaft

02.07.2008 Im Interview mit dem Magazin Der Mittelstand sagte Lambsdorff: „Der Mittelstand ist enorm wichtig für unseren Binnenmarkt. Rund 75 Millionen Arbeitnehmer sind hier beschäftigt und bilden damit das Rückgrat der Wirtschaft in ganz Europa, vor allem bei uns in Deutschland. Das geht aber nur mit den richtigen Rahmenbedingungen. Deswegen kämpft die FDP gemeinsam mit den Mittelständlern in Brüssel für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft – und das ist auch dringend nötig, gerade in schwierigen Zeiten. Hier finden Sie das Ganze Interview. (sd)

 
Lambsdorff Erster Stellv. Fraktionsvorsitzender

30.06.2009 Lambsdorff wurde heute einstimmig von den liberalen Fraktion zum 1. stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament gewählt. Lambsdorff: "Ich freue mich über das Vertrauen meiner Kollegen und werde mich auch weiterhin im Sinne der Liberalen für gute europäische Poltik einsetzen." Der ehemalige belgische Premierminister Guy Verhofstadt wurde zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Silvana Koch-Mehrin, die Vorsitzende der FDP im EP, wird als Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments vorgeschlagen. (lj)

 
Handyaufladen bald einfacher

30.06.2009 Die Europäische Kommission schlug kürzlich vor, die Ladegeräte für alle Mobiltelefone zu vereinheitlichen. Diese Woche einigten sich die siebzehn führenden Hersteller von Mobiltelefonen, bald eine Lösung zu finden. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll ein einheitliches Ladegerät auf den Markt kommen. So spart nicht nur der Verbraucher Kosten, auch die Umwelt wird nicht weiter belastet. Lambsdorff äußerte sich positiv: "Das ist eine gute Sache, die Vorteile für den Verbraucher ohne unnötige Vorschriften schafft." (an)

 
„Gute Entscheidung zum Lissabon-Vertrag"

30.06.2009 „Es ist gut, dass das Bundesverfassungsgericht ,Ja' zu Europa sagt, erklärte Lambsdorff zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Umsetzung des Lissabon-Vertrages. „Richtig ist auch, den Bundestag stärker in die Pflicht zu nehmen. Das deutsche Parlament hat es über Jahrzehnte versäumt, sich europafähig zu machen; das hat das Gericht zu Recht bemängelt. Jetzt ist der Bundestag gefragt, schnellstmöglich das Begleitgesetz entsprechend zu überarbeiten, damit noch vor dem Referendum in Irland ein starkes Signal von Berlin ausgeht." Lesen Sie dazu hier die gesamte Pressemitteilung. (pg)

 
Lambsdorffs Web-Tipp

16.06.2009 Unter dem Titel "Europe's Good Election" bewertet Lambsdorff in der heutigen Ausgabe der IHT den Ausgang der Europawahl in der vergangenen Woche. Die Wähler hätten der linken Idee des "Sozialen Europa" eine klare Absage erteilt, keine Selbstverständlichkeit in Zeiten wirtschaftlicher Schieflagen. Lambsdorff: "Die Bürger vertrauen in die Kräfte des Marktes und setzen nur in Fällen von Marktversagen auf das Eingreifen des Staates." (pg)

 
Wahlen im Iran nicht frei

16.05.2009 In einem Interview mit WDR2 berichtete Lambsdorff aus seinen Erfahrungen als Wahlbeobachter in Kenia und Bangladesch und gab eine Einschätzung der Vorgänge im Iran ab: "Der gesamte Wahlvorgang stand unter Kontrolle der Regierung und ist nicht transparent abgelaufen. Wahlfälschungen sind daher vorstellbar, aber schwer zu beweisen." Ausländische Wahlbeobachter seien nicht eingeladen gewesen und hätten deshalb keine unabhängige Überprüfung der Ergebnisse vornehmen können. Für den künftigen Umgang mit dem Iran sei jetzt die richtige Mischung aus "Diplomatie und Härte" erforderlich. (pg)

 
„Vielen Dank!"

07.06.2009 „Das ist ein überragendes Ergebnis. 11,0% im Bund 12,3 in NRW und 15,7% in Bonn," sagte ein sichtlich glücklicher Lambsdorff am Wahlabend in Berlin. „Mein Dank gilt all unseren Wählern und den unzähligen ehrenamtlichen Helfern, die Plakate geklebt, Flugblätter verteilt und ihre Freizeit an Infoständen verbracht haben. Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Geschlossenheit bei den Kommunal-, den Bundestags- und den Landtagswahlen mindestens genau so gut, vielleicht sogar noch besser abschneiden werden." (sd)

 
Offene Märkte, starker Euro, fairer Wettbewerb

06.06.2009 „Nur wenn wir weiterhin unsere Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportieren, aber auch aus dem Ausland zu uns lassen, werden wir diese Krise überstehen," sagte Lambsdorff vor über 700 Zuhörern bei einer Kundgebung in Recklinghausen. „Anders als Herr Sarkozy oder Herr Brown es fordern, ist für die FDP klar, wir meistern die Krise nicht in dem wir unsere Märkte abschotten! Offene Märkte, ein Starker Euro und fairer Wettbewerb sind nicht Ursache, sondern Lösung der Wirtschaftskrise!" (sd)

 
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