Alexander Graf Lambsdorff - privat & persönlich
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich freue mich, dass sie sich über mich informieren wollen. Wenn Sie einen schnellen Überblick über meine bisherigen beruflichen und politischen Tätigkeiten gewinnen wollen, klicken Sie auf das Feld Lebenslauf, während Sie mich hier etwas ausführlicher kennen lernen können. Eines vorab: Bei LambsdorffDirekt haben Sie Anspruch auf direkte Information. Ich sage direkt und ohne Umschweife, was ich denke - auch wenn dies einmal das eine andere politische "Tabu" bricht oder sich nicht mit der Parteilinie der FDP deckt.
Eine liberale Familie
Geboren wurde ich am 5. November 1966 als erster von zwei Söhnen des Journalisten Hagen Graf Lambsdorff und seiner Frau, der Rechtsanwältin Ruth Gräfin Lambsdorff. Unsere Familie war immer echt liberal - als es ans Lernen und Studieren ging, durfte ich mich entscheiden, für was ich wollte, aber gut musste es gemacht werden. Freiheit zu geben und Leistung zu fordern - diese Einstellung prägt mich bis heute. Deswegen plädiere ich für die liberale Gesellschaft, in der mündige Bürger ihre Freiheit verantwortlich nutzen können. Deshalb heißt für mich auch "liberal" nie "lasch" oder "beliebig", wie es von Manchen gerne absichtlich missverstanden wird. "Liberal" heißt, dass in unserer Gesellschaft jeder seine Talente so nutzen darf, dass er dabei seinem persönlichen Glück ein Stück näher kommt und die Gesellschaft davon Nutzen, nicht Schaden hat.
Verheiratet, zwei Kinder
Ich bin verheiratet mit der Diplom-Ingenieurin Franziska Gräfin Lambsdorff. Wir haben zwei Kinder, die unser Leben natürlich bestimmen - und unendlich bereichern. Als Familienvater interessiere ich mich natürlich sehr für Familien- und Bildungspolitik. Während meiner Schulzeit in Bonn ging ich auf drei verschiedene Gymnasien - aber freiwillig.... Auf dem Friedrich-Ebert-Gymnasium besuchte ich den deutsch-französischen Zweig, mit Unterricht in beiden Sprachen. Als Europäer ist es mir sehr wichtig, dass unsere Kinder darin gefördert werden, Fremdsprachen früh und konsequent zu erlernen. Mein Abitur machte ich 1985 auf dem Aloisiuskolleg in Bad Godesberg. Dass in der Schule auch Werte vermittelt werden können, zeigt das Beispiel dieser Schule, in der genau dies versucht wird. Kinder brauchen außer Wissen auch Werte, damit sie nicht anfällig werden für Versuchungen durch Drogen, Sekten oder Extremisten. Wissen ohne Werte ist wertlos! (Hier erfahren Sie mehr zur Wertegesellschaft…)
Studium im überfüllten Bonner Hörsaal ...
Die Bundeswehrzeit in Niedersachsen nutzte ich zur Ausbildung als Reserveoffizier, wobei auch mein Interesse für Sicherheitspolitik entstand, das ich an der Bonner Uni vertiefte. Hier studierte ich Geschichte als Hauptfach mit den Nebenfächern Politikwissenschaft und Öffentliches Recht. Eine Zeitlang arbeitete ich als Tutor für Politikwissenschaft für Professor Manfred Funke. Überfüllte Hörsäle und Seminarräume sind mir daher bestens bekannt - sowohl aus lernender wie aus lehrender Perspektive. Dass hiergegen endlich etwas getan wird, ist einer der Gründe, warum ich mich politisch engagiere. Wir brauchen in der Bildungspolitik einen echten Aufbruch, um Deutschland auf die Überholspur Richtung Wissensgesellschaft zu bringen (Hier erfahren Sie mehr zur Wissensgesellschaft…)
...und in Washington bei Madeleine Albright zu Hause
Die USA sind für uns ein sehr wichtiges Land und haben mich schon immer interessiert. Daher wechselte ich nach dem Grundstudium von Bonn an die Georgetown University in Washington, D.C. Dort machte ich die Erfahrung, an einer Uni mit Studiengebühren zu studieren. Um es direkt zu sagen: Das war eine hervorragende Erfahrung! Studiengebühren müssen aber wie in den USA unmittelbar der Verbesserung der Lehre und damit den Studierenden selbst zugute kommen und dürfen nicht der Sanierung der Staatsfinanzen dienen. Dann profitieren die Studierenden von kleineren Seminaren, 24 Stunden geöffneten Bibliotheken und direktem Zugang zu den Professoren, was das Studium besser, effektiver und kürzer macht. Meine damalige Professorin Madeleine Albright, unter Clinton Außenministerin der USA, lud uns beispielsweise zum Seminar zu sich nach Hause ein…
Vom Unternehmens- und Politikberater...
Nach dem Studium arbeitete ich zunächst als "Summer Associate" für die Unternehmensberatung McKinsey & Co., später als kommunalpolitischer Experte in Estland, Europas liberalem Musterland. Dort wird in einer gefestigten Demokratie mit niedrigen und einfachen Steuern, solider Geldpolitik, und dem Verzicht auf Subventionen liberale Politik fast in Reinkultur gemacht. Estland ist der beste Beweis dafür, dass liberale Politik erfolgreiche Politik ist, denn das kleine Land ist wegen seiner Erfolge eines der leistungsfähigsten in der ganzen EU.
...zum Diplomaten
1995 begann ich die Attachéausbildung des Auswärtigen Amtes, nach deren Ende 1997 ich im Planungsstab eingesetzt wurde. Dort war ich verantwortlich für Südosteuropa und unsere Beziehungen zu den USA, bis ich Ende 2000 an unsere Botschaft in Washington wechselte, wo ich drei Jahre arbeitete. Sie können sich vorstellen, dass mir diese Aufgabe Freude machte, auch und gerade, weil in den USA die Diskussion zum Thema elektronische Demokratie sehr intensiv geführt wird. Als Gründer des Internet-Landesverbandes der FDP, des fdp-lv-net, bin ich natürlich an diesem Thema sehr interessiert. Vom Sommer 2003 bis Mai 2004 war ich wieder in Deutschland und arbeitete in Berlin in der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes.
...und nun zum Europaabgeordneten
Im Juni 2004 wurde ich als Abgeordneter in das Europäische Parlament gewählt. Dort bin ich erster stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE). Zudem bin ich Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten sowie stellvertretendes Mitglied in dessen Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung. Außerdem bin ich Mitglied der Delegation des europäischen Parlaments für die Beziehungen zu China. Innerhalb der FDP-Gruppe im europäischen Parlament bin ich stellvertretender Vorsitzender und kümmere mich um die Zusammenarbeit mit der FDP-Bundestagsfraktion.
Immer schon: Fußballfan!
Ich bin auf den Tag genau 30 Jahre nach Uwe Seeler geboren. Das muss eine gewisse Bedeutung haben, denn in meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball und gehe auch ins Stadion, wenn Beruf und Familie es zulassen. Mein Sohn hat diese Leidenschaft geerbt und fordert mich immer wieder zu einem Spiel heraus...
Eine Frage haben Sie bestimmt noch, wie viele Menschen, die ich kennen lerne: "Ist der Lambsdorff Junior verwandt mit dem Grafen?" Direkte Antwort: Ja. Otto Graf Lambsdorff ist mein Onkel und unterstützt meine politische Arbeit, soweit seine Aufgaben das zulassen.
Viel Spaß beim Surfen auch in den anderen Bereichen wünscht Ihnen
Ihr
Alexander Graf Lambsdorff

|