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| Lambsdorff: „Ja zum kritischen Dialog mit Russland” |
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Lambsdorff begrüßt die Wiederaufnahme der Gespräche beim EU–Russland–Gipfel in NizzaBrüssel, 14. November 2008 – Zum heute beginnenden EU–Russland–Gipfel erklärte der stellvertretende Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament Alexander Graf Lambsdorff: „Es ist richtig, dass die EU den Dialog mit Russland wieder aufnimmt – aber es muss ein kritischer Dialog sein. Er bietet die Chance, noch einmal Stellung zu beziehen zu der von Präsident Medwedew angekündigten Raketenstationierung in Kaliningrad. Auch die immer noch unbefriedigende Situation in Georgien muss angesprochen werden.” Lambsdorff sprach sich gleichzeitig dafür aus, auch direkt Einfluss auf die politische Entwicklung in Russland zu nehmen: „Wir können die zunehmend eingeschüchterten und verängstigten Demokraten in Russland unterstützen, indem wir für mehr Austausch sorgen, Netzwerke bauen und uns dafür einsetzen, dass ein Bekenntnis zu ungehinderter demokratischer Bildung Teil des neuen Partnerschaftsabkommens wird.” Lambsdorff fügte hinzu: „Momentan haben wir mit Russland eine strategische Beziehung. Langfristig muss daraus eine strategische Partnerschaft werden. Wir können es uns nicht leisten, Russland auszugrenzen. Zur sinnvollen Einbindung ist der konstruktive Dialog weiterhin das richtige Mittel. Mit Kritik dürfen und werden wir uns aber nicht zurückhalten.” Weitere Informationen zu Alexander Graf Lambsdorff: Alexander Graf Lambsdorff (42) ist stellvertretender Vorsitzender der FDP im Europäischen Parlament und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses.
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