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| Lambsdorff: „McCain muss Äußerung zurücknehmen” |
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Sprecher redet von „kriecherischen Deutschen” – Lambsdorff: „Passt nicht zu McCain”Brüssel, 29. Juli 2008 – Zu der Äußerung eines Sprechers des Wahlkampfthemas von Senator John McCain, Senator Obama habe vor „kriecherischen” Deutschen gesprochen, erklärt der außenpolitische Sprecher der FDP im Europaparlament, Alexander Graf Lambsdorff: „Eine solche Äußerung passt nicht zu Senator McCain, der ein Ehrenmann ist, Deutschland oft besucht hat und diese Aussage vermutlich nicht autorisiert hat. Ich habe in einem Brief Senator McCain dazu aufgefordert, die Äußerung zurückzunehmen.” Lambsdorff hatte Mitte Juli in Washington Gespräche mit Senatoren und Kongressabgeordneten sowohl der Republikaner als auch der Demokraten geführt. Lambsdorff: „Die Vita McCains und die Rede Obamas zeigen, dass beide Kandidaten planen, die künftige amerikanische Außenpolitik mit und nicht ohne oder gar gegen Deutschland und Europa zu gestalten. Auch bei uns ist die Erwartung an eine neue US–Administration, gleich welcher politischen Orientierung, dass wir eine neue, positive Phase der Zusammenarbeit eintreten werden. Zu einer solchen Haltung passen die Äußerungen von Tucker Bounds in keiner Weise, es sollte daher ein Leichtes sein, sie richtig zu stellen,” so Lambsdorff abschließend. Weitere Informationen zu Alexander Graf Lambsdorff: Alexander Graf Lambsdorff (41) ist außenpolitischer Sprecher der FDP im EP und Mitglied der Delegation des EP für die Beziehungen zu den USA.
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