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| „Kenia: Vorsichtiger Optimismus” |
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Brüssel/Straßburg, 28. Februar 2008 Zu den von Chefunterhändler Kofi Annan verkündeten Einigung zwischen den Konfliktparteien in Kenia erklärt Alexander Graf Lambsdorff, Chef der EU–Wahlbeobachtermission in dem ostafrikanischen Land: „Das ist nach Wochen voller Spannung und Gewalt eine gute Nachricht. Doch es ist zu früh für ein abschließendes Urteil. Noch sind die Einzelheiten nicht bekannt, noch laufen die Gespräche der Parteivorsitzenden mit ihren Führungsgremien, noch ist unklar, ob sich beide Seiten anschließend auch an ein Abkommen halten werden. Den Menschen in Kenia und seinen Nachbarländern ist aber von Herzen zu wünschen, dass die Krise beigelegt und die Spirale der Gewalt beendet werden kann. Die Wahlbeobachtungsmission der Europäischen Union wird sich an einem möglichen Versöhnungsprozess konstruktiv beteiligen. Zu einem Zeitpunkt, den ich mit Kofi Annan abstimmen werde, werde ich nach Nairobi reisen, um dort auf Grundlage unserer Beobachtungen konkrete Empfehlungen vorzustellen, wie Wahlen zukünftig besser organisiert werden können. Darüber hinaus stehen wir bereit, die unabhängige Untersuchung der Wahlen vom 27.12.2007 mit Experten zu unterstützen, sofern das von der kenianischen Seite gewünscht wird.” Weitere Informationen zu Alexander Graf Lambsdorff: Alexander Graf Lambsdorff (41) ist stellvertretender Vorsitzender der FDP im Europäischen Parlament und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses. |