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| Lambsdorff: Die Stabilitätsunion rückt näher |
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Eine Einigung zeichnet sich ab: Sanktionen gegen Defizitsünder in der Eurozone sollen künftig automatisch wirksam werden.„Damit bewegt sich Europa in die richtige Richtung“, so Alexander Graf Lambsdorff, Vorsitzender der FDP im Europäischen Parlament und erster stellvertretender Vorsitzender der liberalen Fraktion im Europäischen Parlament: „Automatische Sanktionen im präventiven Arm des Stabilitätspaktes sind der erste Schritt zu einer echten Stabilitätsunion. Wer die Kriterien künftig verletzt, kann Sanktionen nicht mehr ohne weiteres durch politischen Kuhhandel aushebeln. Somit werden die Mitgliedstaaten zum soliden Haushalten gezwungen.“ Der jetzt vorliegende Kompromiss sieht vor, dass Sanktionen nur verhindert werden können, wenn eine einfache Mehrheit ausdrücklich dagegen stimmt. Einzelne Mitgliedstaaten können Sanktionen nicht blockieren. „Dass der Rat jetzt eingelenkt hat, wäre ohne Standhalten des Parlaments nicht möglich gewesen. Gerade die Liberalen im Europaparlament haben in diesem Prozess eine entscheidende Rolle gespielt - denn die quasi-automatischen Sanktionen sollten eigentlich schon längst geopfert werden. Mit der gestrigen Entscheidung sind wir auf dem Weg zu einem stabilen Euro einen entscheidenden Schritt vorangekommen.“ --- Pressesprecher der FDP im Europäischen Parlament: Benjamin Krieger Mobil +32 473 132645 Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Europäisches Parlament ASP 10 G 113 60, rue Wiertz B-1047 Brüssel www.fdp-in-europa.de Twitter: @fdpineuropa |