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Wahlen im Iran nicht frei |
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16.05.2009 In einem Interview mit WDR2 berichtete Lambsdorff aus seinen Erfahrungen als Wahlbeobachter in Kenia und Bangladesch und gab eine Einschätzung der Vorgänge im Iran ab: "Der gesamte Wahlvorgang stand unter Kontrolle der Regierung und ist nicht transparent abgelaufen. Wahlfälschungen sind daher vorstellbar, aber schwer zu beweisen." Ausländische Wahlbeobachter seien nicht eingeladen gewesen und hätten deshalb keine unabhängige Überprüfung der Ergebnisse vornehmen können. Für den künftigen Umgang mit dem Iran sei jetzt die richtige Mischung aus "Diplomatie und Härte" erforderlich. (pg)
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