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Lambsdorff im Deutschlandfunk |
04.11.2011 „Nach dem abgesagten Referendum steuert Griechenland trotz aller Wirren auf einem Kurs, der auf eine Zustimmung zu den Maßnahmen vom 27. Oktober hinausläuft", sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk. „Das Problem ist nur: Wer wird in Griechenland jetzt in den nächsten Monaten, in den nächsten Jahren vielleicht das Land führen. Die konservative Opposition Nea Dimokratia hat dieses Schlamassel im Wesentlichen ausgelöst. Dann kam die Partei von Herrn Papandreou an die Regierung, hat versucht, dieses Maßnahmenpaket in Griechenland umzusetzen, was ja sehr, sehr schmerzhaft ist, und wurde dabei aber weiterhin von der konservativen Opposition angegriffen. Ich glaube, dass jetzt aber den Konservativen auch langsam dämmert, dass, wenn sie einfach die Regierung übernehmen, sie es sind, die diese harten Sparmaßnahmen vertreten müssen in der Bevölkerung, und das macht einen nicht populär." Hören Sie hier das ganze Interview. (sd)
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