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Gemeinsame EU-Flüchtlingspolitik |
14.04.2011 Etwas ausführlicher als im Interview mit WDR2 schildert Lambsdorff die aktuelle Problematik der EU-Flüchtlingspolitik im Gespräch mit Tom Grote vom Nordwestradio. „Wir brauchen eine europäische Lösung, einen europäischen Plan, aber den kann man nicht mit der Brechstange erzwingen, wie es Berlusconi gerade versucht. Hier finden Sie das ganze Gespräch zum Nachhören. (sd) |
13.04.2011 „Wenn urplötzlich, wegen einer solchen Revolution, 20.000 Menschen in Süd-Italien und Lampedusa ankommen, dann finde ich, dass man den Italienern auch ein bisschen helfen kann," sagte Lambsdorff im Interview mit WDR2. „Dass die Italiener nun aber versuchen, den Rest Europas zu erpressen, das geht gar nicht." Hören Sie hier das ganze Interview. (sd) |
13.04.2011 Libyen-Einsatz, Euro-Rettung und Flüchtlinge aus Nordafrika: Die Welt zerrt an der Europäischen Union und die Mitgliedsländer reagieren mit der Nationalisierung ihrer Politik. Irgendwann werden auch sie merken, dass sie ihre Probleme nicht alleine lösen können. Aber dann ist es zu spät. Sagt Stefan Kornelius in seinem Kommentar für die Süddeutsche Zeitung. Lambsdorff: „Besonders Lesenswert!" Hier finden Sie den Kommentar: „Stresstest der Nationen" (sd)
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Interview zum humanitären Einsatz in Libyen |
09.04.2011 „Man muss unterscheiden zwischen einem Kriegseinsatz und einem humanitären Einsatz," sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk. „Bei einem Kriegseinsatz geht es darum, die andere Seite zu etwas zu zwingen unter Anwendung von Gewalt, bei einem humanitären Einsatz geht es darum, die Rettung von Menschen, die Hilfe von Menschen zu ermöglichen. Das sind zwei grundverschiedene Dinge." Hören Sie hier das ganze Interview. (sd) |
08.04.2011 „Wir wollen so schnell wie möglich eine Sondersitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen," forderte Lambsdorff in seiner Rede zur Lage in Syrien. „Es ist jetzt die Zeit, in der er bei diesen massiven Menschenrechtsverletzungen wirklich gefordert ist. Wir brauchen Reformen, wir brauchen einen Übergang zu Demokratie, wir brauchen ein Waffenembargo." Außerdem kritisierte Lambsdorff westliche Medien und PR-Agenturen, die „eine mittelalterlich anmutende Diktatur und ihre Vertreter in Hochglanzmagazinen als Modernisierer dastehen zu lassen." Anlass zur Kritik war ein Artikel in der „Vogue" über Asma al-Assad, die Frau des Syrischen Diktators Bashar al-Assad. Einen Kommentar zu diesem Bericht finden Sie auf der Seite der amerikanischen Zeitschrift „The Atlantic" (englisch), Lambsdorffs Rede finden Sie hier zum Anschauen. (sd)
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11. europäisch-israelischer Dialog in Berlin |
08.04.2011 „Von den Umbrüchen in der arabischen Welt können letztlich alle Demokraten profitieren. Das gilt für die direkt betroffenen Länder, aber eben auch für Europa und Israel", sagte Lambsdorff am Rande des diesjährigen europäisch-israelischen Dialogs in Berlin, bei dem hochrangige Vertreter aus Europa und dem Nahen Osten über die aktuellen Geschehnisse in Nordafrika und dem Nahen Osten diskutierten. Hier finden Sie einen Bericht zur Veranstaltung. (dr) |
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Lambsdorff unterstützt Rösler |
05.04.2011 „Ich freue mich über Philipp Röslers Bereitschaft für den Bundesvorsitz der FDP zu kandidieren und werde ihn dabei unterstützen," sagte Lambsdorff nach der gestrigen Bundesvorstandssitzung. „Ich bin mir sicher, dass Philipp Rösler die Fähigkeiten und die notwendige Ausdauer mitbringt, die FDP inhaltlich auf eine breitere Basis zustellen." (sd) |
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Interview mit dem Bonner General-Anzeiger |
05.04.2011 „Die Situation für die FDP ist im Moment erfreulich, sagte Lambsdorff gestern im Interview mit dem Bonner General-Anzeiger. Denn: „Wir haben mit dem Generalsekretär und dem Gesundheitsminister zwei Kandidaten, die in der Partei und darüber hinaus Sympathieträger sind.Beide haben große Qualitäten. Sowohl Christian Lindner, als auch Philipp Rösler wären eine sehr gute Wahl." Lesen Sie hier das ganze Interview. (sd) |
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Lambsdorff beim Kreisparteitag in Bonn |
31.03.2011 Auf dem Kreisparteitag der Bonner FDP unterstützte Lambsdorff den Kurs von Generalsekretär Christian Lindner: „Wir haben vor einigen Jahren auf dem Bundesparteitag beschlossen, die Kernkraft als Brückentechnologie zu den erneuerbaren Energien zu nutzen," sagte Lambsdorff. „Aber wir haben den Menschen nicht gesagt wann die Brücke endet. Wir brauchen ein klares Ziel, eine klare Strategie, damit wir unsere Glaubwürdigkeit bei den Bürgerinnen und Bürgern wiedergewinnen können." (sd) |
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Lambsdorff bei Report München |
30.03.2011 „Die Abstimmung im Sicherheitsrat hat hier zu vielen Fragen geführt, das Ausscheren aus dem Geleitzug ist hier sehr kritisch gesehen worden, gerade hier in Brüssel, sagte Lambsdorff in einem Beitrag von Report München. „Ich hätte mir das anders gewünscht, ich hätte gesagt, wir stimmen zu, aber wir machen klar, militärisch geht das nicht, das verstehen die Partner und das akzeptieren." Sehen Sie hier den ganzen Beitrag. (sd) |
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Libyen - Nationalen Übergangsrat anerkennen |
30.03.2011 „Die Bundesregierung sollte den Nationalen Übergangsrat für Libyen anerkennen“, sagte Lambsdorff. „Wenn Deutschland sich an einem Wiederaufbau Libyens beteiligen will, was ich begrüße, dann ist dies sicher nicht an der Seite einer von Oberst Gaddafi geführten Regierung denkbar, sondern ausschließlich als Hilfe für eine neue, demokratische Führung." Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung. (dr) |
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Lambsdorff hält Grundsatzrede beim BDA |
29.03.2011 „Europa braucht verlässliche und offene Verfahren, die die Menschen nachvollziehen können, nicht aber Deals à la Deauville", betonte Lambsdorff in einer Grundsatzrede bei einer Konferenz des Bundesverbandes der Arbeitgeberverbände in Berlin. „Daher ist die Gemeinschaftsmethode einem undurchsichtigen Intergouvernementalismus vorzuziehen" so Lambsdorff in seinem abschließenden Fazit. (kk) |
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