„Der Friedensnobelpreis geht zurecht an die Europäische Union," sagte Lambsdorff nach der heutigen Bekanntgabe durch das Nobelpreiskomitee in Oslo. „Die Aussöhnung nach den Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkrieges und die Erkenntnis, dass Staaten gemeinsam mehr erreichen können, ist einmalig in der Welt. Sechzig Jahre Frieden und Wohlstand für so viele Menschen aus unterschiedlichen Staaten verdienen diesen Preis." (sd) |
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Lambsdorff im Interview bei MDR-Info |
09.10.2012 „Die Kanzlerin hat keinen Grund ein schlechtes Gewissen zu haben," sagte Lambsdorff im Interview mit MDR-Info. „Die Reise kommt spät, aber der jetzige Zeitpunkt ist geradezu ideal. Denn gestern wurde der ESM auf den Weg gebracht und damit haben wir ein Instrument geschaffen, mit dem es gelingt Krisen wie die in Griechenland in der Zukunft europäisch zu bewältigen." Hier finden Sie das ganze Interview zum Nachhören. (sd) |
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Lambsdorffs Lesetipp: Peer Steinbrücks größte Fehleinschätzung |
04.10.2012 Die Entzauberung des Peer Steinbrück durch einen, der es wissen muss. Wolfgang Münchau ist, bis auf seine Fehleinschätzung der FDP in diesem Fall, mal wieder absolut lesenswert! Hier finden Sie die Kolumne von Wolfgang Münchau auf Spiegel Online. (agl)
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27.09.2012 „Erfolg für Guido Westerwelle," berichtet die Süddeutsche-Zeitung von der Sitzung des Weltsicherheitsrates. Unter Westerwelles Vorsitz beschloss der Sicherheitsrat wegen des Kriges in Syrien enger mit der Arabischen Liga zusammenzuarbeiten. Am Ende der Sitzung konnte sich Westerwelle über eine besondere Geste der arabischen Vertreter freuen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel: „Arabische Diplomaten preisen Außenminister Westerwelle." Lambsdorff: „Sehr lesenswert!" (sd) |
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ZDF-Journalisten bei Lambsdorff |
27.09. 2012 „Die Krise in Europa kann nur bewältigt werden wenn man ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten zulässt", so Lambsdorff heute morgen bei einem Treffen mit einer 20-köpfigen Journalistengruppe. Auf Initiative des Leiters des ZDF-Studios in Brüssel, Udo van Kampen (Bild), waren die ZDF-Journalisten nach Brüssel gekommen um mit verschiedenen Abgeordneten über die Zukunft Europas zu sprechen. Außerdem im Fokus waren außenpolitische Themen, wie Europas Beziehung zu der Türkei oder der Ukraine. „Die Gründervision, eine gemeinsame europäische Position in der Weltpolitik zu vertreten, muss auch in Zukunft zwingend gewahrt werden", so Lambsdorff. (CvM) |
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Lambsdorff trifft Rebihya Kadeer |
25.09. 2012 „Eine beeindruckende Persönlicheit,“ sagte Lambsdorff nach dem heutigen Treffen mit der chinesischen Menschenrechtsaktivistin Rebihya Kadeer. Die im Exil lebende Anführerin der Uigurischen Minderheit war heute nach Brüssel gekommen, um auf das Schicksal ihrer Volksgruppe aufmerksam zu machen. „Frau Kadeer hat mich gebeten, dass sie ihre Position bei einer Anhörung im Europäischen Parlament darstellen darf. Ich werde mich bei meinen Kollegen dafür einsetzen, um ihr diese zu ermöglichen.“ Mehr Informationen zu Rebihya Kadeer finden Sie z.B. hier in der Wikipedia. (CvM) |
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Lebhafte Debatte bei der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in Bonn |
21.09.2012 „Die ungarische Regierung muss die Grundwerte Europas wieder fest in den Blick nehmen," forderte Lambsdorff auf der Jahreshauptversammlung der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in Bonn. „Ungarn ist keine Diktatur - wenn Daniel Cohn-Bendit so etwas behauptet, redet er Unsinn," so Lambsdorff in Anwesenheit des ungarischen Botschafters in Deutschland, Joszef Szukor. „Dennoch verpflichtet gerade das verdientermaßen überragende Wahlergebnis die Fidesz-Regierung dazu, die Grundwerte Europas zu achten." Lambsdorff äußerte sich erneut besorgt über die zu starke Rolle des Nationalen Richterrats, die nach wie vor prekäre Situation von Klubradio 95,3 sowie die mangelnde Unabhängigkeit der Datenschutzbehörde. Lambsdorff lobte ausdrücklich die Arbeit der Gesellschaft als wichtige Brücke zwischen dem deutschen und dem ungarischen Volk. (sd) |
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Wege aus der Eurokrise in Essen |
21.09.2012 Lambsdorff gratulierte den deutschen Fertighausherstellern am Freitag zur Entwicklung ihrer Branche: „Früher geradezu verpönt, sind Fertighäuser heute echte Hingucker in bester Qualität," so Lambsdorff beim Forum „Intelligentes Bauen" in Essen. In seiner Rede zur Lage in Europa erläuterte Lambsdorff, dass ein Schuldentilgungspakt für die Eurozone gegenwärtig der am wenigsten risikobehaftete Weg aus der Krise sei. „Die Alternativen, wie der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, das Einführen von Eurobonds oder der dauerhafte Kauf von Staatsanleihen durch die EZB würden langfristig noch teurer. Der Schuldentilgungspakt ist keine optimale Lösung, aber die sinnvollste unter den gegebenen Umständen." (sd)
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Lambsdorffs Lesetipp: Europe is still the closest thing to paradise on Earth |
20.09.2012 Trotz der Eurokrise sei Europa noch immer der Ort auf der Welt, der dem Paradies am ähnlichsten ist, stellt Remi Adekoya, Journalist des britischen Guardian fest. „Trotz der Eurokrise sollten die Europäer nicht vergessen, auf was für einem großartigen Kontinent sie leben." Lambsdorff: "Absolut Lesenswert!" Hier finden Sie den Artikel: „Europe is still the closest thing to paradise on Earth" (engl.) |
20.09.2012 „Viel zu tun scheint die SPD ja nicht zu haben," kommentierte Lambsdorff einen Artikel der Welt, in dem berichtet wird, dass ein SPD-Ortsvorsitzender ein FDP-Mitglied angezeigt hat. Stein des Anstoßes ist eine satirische Interpretation des NRW-Landeswappens mit Pleitegeier statt Westfalenpferd und auf 120km/h beschränkte Autobahn statt Rhein. Nun ermittelt der Staatsschutz wegen „Verunglimpfung des NRW-Wappens." Lambsdorff: „Ohne Worte!" Die Homepage FDP-Liberté finden Sie übrigens hier und hier die entsprechende Facebookseite. |
18.11.2012 „Gehen Sie raus, lernen Sie unsere Nachbarn kennen, nutzen Sie Ihre Chance," ermutigte Lambsdorff Schülerinnen und Schüler im Robert-Wetzlar Berufskolleg in Bonn, einen Teil Ihrer Ausbildung im europäischen Ausland zu verbringen. „Das Leonardo-da-Vinci-Programm der EU unterstützt Ihren Auslandsaufenthalt, ich würde mich freuen wenn Sie die Gelegenheit nutzen würden." Informationen zum Leonardo-da-Vinci Programm finden Sie auf der Seite der NA-BIBB. (sd) |
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Interview im Deutschlandfunk |
„Man muss unterscheiden zwischen der arabischen, der muslimischen Welt insgesamt auf der einen Seite und hoch motivierten Dschihadisten, die kurz nach dem Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 einen im Grunde nichtigen Anlass, irgendein Filmchen, das jemand in Kalifornien auf YouTube eingestellt hat, einen solchen nichtigen Anlass nehmen, um ihre eigentliche politische Botschaft, die Botschaft der Gewalt zu transportieren," sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk. „Die breite Masse der Bevölkerung in den Ländern, die ich bereise, sieht das nicht so extrem wie diejenigen, die diesen Angriff auf das Konsulat in Bengasi gestartet haben, oder diejenigen, die vor der Botschaft in Kairo demonstrieren." Hier finden Sie das Interview zum Nachlesen und hier zum Nachhören. (sd) (Anmerkung: Das Interview wurde vor den Ereignissen im Sudan geführt, deswegen finden dies keine Erwähnung.) |
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