04.11.2011 „Nach dem abgesagten Referendum steuert Griechenland trotz aller Wirren auf einem Kurs, der auf eine Zustimmung zu den Maßnahmen vom 27. Oktober hinausläuft", sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk. „Das Problem ist nur: Wer wird in Griechenland jetzt in den nächsten Monaten, in den nächsten Jahren vielleicht das Land führen. Die konservative Opposition Nea Dimokratia hat dieses Schlamassel im Wesentlichen ausgelöst. Dann kam die Partei von Herrn Papandreou an die Regierung, hat versucht, dieses Maßnahmenpaket in Griechenland umzusetzen, was ja sehr, sehr schmerzhaft ist, und wurde dabei aber weiterhin von der konservativen Opposition angegriffen. Ich glaube, dass jetzt aber den Konservativen auch langsam dämmert, dass, wenn sie einfach die Regierung übernehmen, sie es sind, die diese harten Sparmaßnahmen vertreten müssen in der Bevölkerung, und das macht einen nicht populär." Hören Sie hier das ganze Interview. |
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03.11.2011 „Ob die Griechen Wirklich ,nein' sagen, müssen wir mal abwarten," sagte Lambsdorff im Interview bei WDR2. „Es kommt ganz stark darauf an, welche Frage Papandreou stellt. Stellt er die Frage ,Seid ihr für das Sparpaket', dann kriegen wir wahrscheinlich ein ,Nein', weil da 60 Prozent dagegen sind. Stellt er aber die Frage ,seid ihr dafür, dass wir in der Euro-Zone bleiben', dann kriegt er wahrscheinlich ein ,Ja'. Da sind 70 Prozent der Griechen dafür. Beides kann man nicht haben. Man kann nicht sagen, man ist gegen das Sparpaket und für den Verbleib in der Eurozone, weil ehrlich gesagt, ist die Geduld bei uns langsam erschöpft." Hier finden Sie das ganze Interview zum Nachhören. (sd) |
27.10.2011 Zum Thema „Europa zankt, der Bürger zahlt - Ist der Euro jetzt gerettet?" diskutierte Lambsdorff am Abend mit Volker Kauder, Gregor Gysi, Michael Kemmer und Harald Schumann bei Maybrit Illner. Die ganze Sendung finden Sie in der ZDF-Mediathek. (sd) |
26.10.2011 „In der Kommission muss besonders der Kommissar für Wirtschaft und Währung eine stärkere Rolle bekommen", forderte Lambsdorff im Phoenix Tagesgespräch. „Er muss die Einhaltung der Kriterien des Stabilitätspaktes überwachen. Er macht die Vorschläge für Sanktionen gegen Defizitsünder. Diese Sanktionen werden dann automatisch verhängt" Hier finden Sie das ganze Interview zum Anschauen. |
25.10.2011 Auf seiner Klausurtagung hat der FDP-Bundesvorstand gestern seinen Antrag zum Mitgliederentscheid beschlossen. Lambsdorff: „Die Behauptungen von Frank Schäffler und seinen Mitantragstellern, die FDP stelle Blankoschecks in der EU aus, sind mit diesem Beschluss endgültig als haltlose Unterstellungen erkennbar. Anstatt einer bloßen ,Dagegen-Haltung' zeigen wir in unserem Antrag eine klare Perspektive für die Zukunft der EU. Wir wollen eine Stabilitätsunion mit strikten Regeln und automatischen Sanktionen, wenn diese nicht eingehalten werden. Finanzhilfen dürfen nur das letzte Mittel sein und werden nur bei Gegenleistungen gewährt. Diese Haltung verbindet ein klares Bekenntnis zu Europa mit marktwirtschaftlichen Grundsätzen und parlamentarischer Kontrolle - die Kennzeichen liberaler Europapolitik." Hier finden Sie den ganzen Antrag zum Nachlesen. |
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