12.01.2011 „Die säkularen Regierungen sind uns natürlich im Prinzip lieber als islamistische Regierungen iranischen Zuschnitts," sagte Lambsdorff im Interview mit dem Deutschlandradio Kultur zu den aktuellen Ereignissen in Tunesien. „Dass diese Regierungen uns dennoch nicht zufriedenstellen können, was demokratische Standards und Grundfreiheiten angeht, ist auch klar. Aus diesem Dilemma heraus kommen wir nur, wenn wir kontinuierlich und vernünftig mit diesen Ländern arbeiten und insbesondere mit der Zivilgesellschaft." Hören Sie hier das ganze Interview.
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22.11.2010 „Das Problem der irischen Volkswirtschaft ist ja nicht so sehr die öffentliche Verschuldung, sondern ist der Bankensektor," sagte Lambsdorff im Interview mit dem Deutschlandfunk. „Es gab in Kontinentaleuropa Bankenaufsichtssysteme, die schon löchrig waren, aber in Irland ging es wirklich drunter und drüber, dort konnten Banken Geschäfte tätigen, die selbst im lax regulierten Rest Europas noch in Nordamerika so nicht möglich gewesen wären." Hier finden Sie das Interview zum Nachhören und hier zum Nachlesen. (sd) |
23.10.2010 Zum Kompromiss von Deauville zum Euro-Stabilitätspakt sagte Lambsdorff im Deutschlandfunk: „Der Kompromiss macht an einer Stelle wirklich eine Position kaputt, die von der Kommission aufgebaut worden ist, die auch von den Finanzministern im Rat eigentlich bisher völlig unstrittig vertreten wurde und die auch im Europäischen Parlament eine große Mehrheit hat, und das ist die Frage, dass, wenn ein Land in ein Verfahren geht, die Kommission vorschlägt, dass es Sanktionen gibt, und man dann von den Finanzministern diese Sanktionen zwar blockieren kann, aber wenn sie nicht blockiert werden, dann treten sie in Kraft. Das ist der sogenannte halbautomatische Sanktionsmechanismus. Über den gab es bisher Einigkeit und den hat die Kanzlerin aufgegeben ohne Not. Insofern ist eindeutig, wer hier recht hat, und das ist der Bundesaußenminister." Hören Sie hier das ganze Interview. (sd)
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20.10.2010 „Der Europäische Auswärtige Dienst ist eine der wichtigsten Entscheidungen des Vertrags von Lissabon," sagte Lambsdorff am Dienstag im Plenum des Europäischen Parlamentes. „Jetzt sind es nur noch sechs Wochen, dann ist Baronin Ashton nicht mehr in erster Linie die Außenministeriumsaufbauministerin der EU, sondern die Außenministerin Europas. Und das ist auch gut so. Am 1. Dezember wird es losgehen, wir wünschen Ihnen viel Glück dabei." Hier finden Sie die ganze Rede zum Anschauen und hier zum Nachlesen. (sd) |
20.10.2010 Die EU bringt ihren diplomatischen Dienst auf den Weg, Kritik gibt es unter anderem am angeblich zu teuren Personal. Lambsdorff verteidigt den Dienst in der ZDF-Sendung heute in Europa: „Es wurde der Eindruck erweckt, als ob es sich um völlig neue Stellen handeln würde, das stimmt nicht. Die europäischen Botschaften gibt es ja schon, es gibt eine Abteilung für Außenpolitik in der Kommission und im Rat. Das heißt, hier werden Stellen und Strukturen zusammengelegt, das ist sinnvoll. Unter dem Strich werden wir Geld sparen und nicht mehr ausgeben.” Hier finden Sie die Sendung heute in Europa, der Beitrag zum EAD beginnt nach 8:45 Minuten. (bk) |
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