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Deutschlandfunk: Merkels Türkei-Reisen kein Ersatz für organisierte Flüchtlingspolitik

Montag, 08. Februar

Kanzlerin Merkel könne die Regierung in der Türkei bei ihrem Besuch nicht unter Druck setzen. Dafür sei die Türkei zu wichtig in der Flüchtlingsfrage, so Lambsdorff im Deutschlandfunk. Das Land habe schon einen Teil seiner Zusagen an die EU erfüllt, so habe sich schon einiges getan bei der Beschulung von Flüchtlingskindern, der medizinischen Versorgung und der Öffnung des Arbeitsmarkts. Wiederholte Reisen wie die von Merkel seien „kein Ersatz für eine organisierte Flüchtlingspolitik“. Er sehe kein Konzept in Berlin, so Lambsdorff. Zudem blicke die Türkei kopfschüttelnd auf den europäischen Streit in der Flüchtlingsfrage. Nun seien die EU-Mitglieder gefordert, ihre Probleme zu lösen.

Hier finden Sie das vollständige Interview zum Nachlesen.