SADC-Partnerschaftsabkommen eröffnet neue Chancen
Freitag, 10. Juni
Zur Unterzeichnung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens der EU mit den Mitgliedsstaaten der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC-EPA-Gruppe) erklärt der Vizepräsident des Europäischen Parlaments und parlamentarischer Berichterstatter des SADC-EPA-Berichts ALEXANDER GRAF LAMBSDORFF:
„Mit der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens (EPA) zwischen den SADC-Staaten und der EU rückt der erfolgreiche Abschluss der zehnjährigen Verhandlungen in greifbare Nähe. Das EPA eröffnet neue Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung der afrikanischen Partnerländer, bietet aber auch europäischen Unternehmen perspektivisch neue Betätigungsfelder.
Für Produkte aus Botswana, Lesotho, Mozambik, Namibia und Swasiland wird dauerhaft ein zoll- und quotenfreier Zugang zum europäischen Markt geschaffen. Im Gegenzug öffnen diese Länder Schritt für Schritt ihre Märkte für einen Großteil der EU-Produkte. Dafür ist ein Übergangszeitraum von 12 Jahren vorgesehen. Zugleich trägt das Abkommen dazu bei, den Binnenhandel in der ältesten Zollunion der Welt, der Southern African Customs Union, weiter zu stärken.
Ein zentrales Element ist das Kapitel zu nachhaltiger Entwicklung. Dadurch wird die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards gewährleistet und die Achtung der Menschenrechte verbindlich festgeschrieben. Der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments wird sich weiterhin konstruktiv an der Ratifizierung des Abkommens beteiligen.“
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Pressesprecher
Christian Krökel
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